In der Nacht zum 8. September 2024 wurde das beliebte Teehaus im Englischen Garten nahe der Siegessäule durch ein Feuer zerstört. Der Brandalarm ging gegen 2 Uhr nachts bei der Berliner Feuerwehr ein, die mit einem Großaufgebot von über 80 Einsatzkräften anrückte.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das reetgedeckte Dach des historischen Gebäudes bereits in Vollbrand. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Dach immer wieder aufflammte und schließlich einstürzte. Dies machte es unmöglich, das Feuer von innen zu bekämpfen. Zudem war die Wasserversorgung in dem Parkgelände eine Herausforderung für die Einsatzkräfte.

Brandursache weiterhin unklar
Die genaue Ursache für den Brand ist auch mehrere Monate nach dem Vorfall offiziell noch nicht geklärt. Ein technischer Defekt wird ebenso in Betracht gezogen wie eine mögliche Brandstiftung.
Das Teehaus war ein traditionsreicher und beliebter Ausflugsort, bekannt für seine idyllische Lage und die regelmäßig stattfindenden Jazz-Konzerte im Sommer. Der Senat von Berlin sowie der Bezirk Mitte haben mittlerweile ihre Absicht bekundet, das denkmalgeschützte Gebäude wieder aufzubauen, um diesen für die Stadt wichtigen Ort wiederherzustellen. Konkrete Pläne und ein Zeitplan für den Wiederaufbau sind jedoch noch nicht bekannt gegeben worden. Nun, gut ein Jahr später, ist immer noch die abgesperrte Ruine zu sehen.




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